| Ort der Ausführung: | Am Köllnischen Park 5, Berlin, Deutschland, Europa |
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| Zeitraum: | März - Okt 2025 |
| Zuständiger Firmen-Standort: | SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH, Roßwein |
Seit 2024 wird das Märkische Museum im Berliner Bezirk Mitte umfassend saniert und modernisiert. Im Mittelpunkt stehen neben der Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, der barrierefreien Erschließung und der Anpassung der Ausstellungsflächen insbesondere der Brandschutz und die Instandsetzung der historischen Bausubstanz. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Gründung des Gebäudes, die infolge von Grundwasserabsenkungen in den 1940er und 1960er Jahren beeinträchtigt wurde. Ein aktuelles Baugrundgutachten legte deshalb eine Sanierung und Abdichtung der bestehenden Gründung nahe.
Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH beauftragte die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH mit der Ausführung der Pfahlgründung im Kellergeschoss. Insgesamt wurden 195 Pfähle mit einer Länge von bis zu 10 m eingebracht. Zum Einsatz kamen Selbstbohranker des Typs Ischebeck TITAN mit den Durchmessern 40/16, 52/26 und 73/53. Die Besonderheit dieses Systems: Die Anker dienen zugleich als Bohrgestänge, Injektionsleitung und Verankerung. Dadurch entfällt eine separate Verrohrung des Bohrlochs – das spart Zeit und Kosten.
Die größte Herausforderung bestand in der beengten Arbeitssituation im Keller mit einer maximalen Raumhöhe von nur 2,6 m. Teilweise musste der Einbau mit Handlafetten erfolgen, da nicht alle Räume für das Bohrgerät zugänglich waren. Zum Einsatz kamen ein Ankerbohrgerät KLEMM KR 701 mit Lafette, Bohrantrieb, Schlagwerk und elektrischem Powerpack.
| Einsatzgebiete: | Tiefgründungen |
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| Anzahl Bohrungen: | 178 Stück |
| Tiefe der Bohrung: | 10 m. u. GOK |
| Länge der Bohrung in Bodenklassen 1-5: | 10 m |